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"Wir sind nicht verzweifelt, denn Verzweiflung kennen nur jene, die das Ende unzweifelhaft erblicken

Der Tod ist am grausamsten wenn er uns mitten im Leben trifft.

Der Tod ist eine Möglichkeit, die uns jeden Tag treffen kann, jeden Tag setzten wir uns gefahren aus, jeden tag leben wir mit der möglichkeit zu sterben und doch tun wir so überrascht, sind so überrumpelt wenn es dann passiert.

Gerade eben starb der Vater eines Freundes von mir...einfach so. Beim Sport. Direkt unter dem Basketballkorb, der letzte Blick nach oben ins grelle Licht der Hallenbeleuchtung gerichtet.

Und ich weine nicht...ich kannte ihn nicht wirklich und ich kenne auch seinen Sohn nicht wirklich, aber meine fantasie reicht nicht aus um seine Leiden vorzustellen... . Und weitere Schmerz kommt zum schmerz der welt hinzu...Würde jemand all diesen schmerz in sich aufnehmen, er würde zerbrechen.

Seine Unveränderbarkeit, unkontrollierbarkeit, unvorhersagbarkeit ist so furchteinflösend, und das wir nicht wissen was danach kommt. Der Tod ist eben real, auch wenn wir ihn aus unserem Leben zu drängen versuchen, keinen Gedanken an ihn verschwenden und immer versuchen ihn zu ignorieren...er kriegt uns alle, früher oder später.

Ich kann mir nicht vorstellen, wie es sein muss in eine sporthalle zu kommen und seinen eigenen vater unter dem baskeballkorb liegen zu sehen...ich will es auch nicht. Manche dinge sind zu schrecklich, als das man sie sich vorstellen kann, manche dinge sind zu schmerzhaft um zu weinen...


...und so langsam kommen mir die tränen, aber sie sind eher ausdruck der tiefen bedauerung des schicksals der menschen, die doch so nichtig sind und so grausam und so unglaublich bewundernswert...


...doch das glas ist immer noch halb voll, auch wenn gerade jemand einen tiefen schluck genommen hat, oder zumindest ist es nicht ganz leer...so kann ich sogar hier positives erkennen, allerdings nicht für angehörige und freunde das toten, sonder nur für uns, die wir nicht betroffen sind, diesmal nicht. noch nicht.


Ich nehme mir ein weiteres mal vor mein leben nicht mit sinnlosen dinge zu verbringen (pc-Spiele- auf wiedersehn) sondern mit den menschen die ich liebe (meine gedanken landen schnell bei meiner freundin, dann kommt meine familie, meine freunde...), mit den dingen, die ich gerne tue und eben den dinge die sinnvoll sind, auch wenn ich sie eventuell nicht sooo gerne tue... denn - such is life, and it's way too short!

Death gives Life its value – so, carpe diem, baby! - jeder tag könnte unser letzter sein(auch wenn das zugegebenermaßen abgedroschen klingt), jeder tag ist schön, jeder tag an dem wir leben und lieben...nutzt den tag, lebt ihn nicht als wäre es euer letzter, aber lebt ihn so, dass wenn ihr plötzlich sterbt und auf den tag zurücklblicken könntet, sagen könntet, dieser tag war schön, es war alles in ordnung, ich habe ihn richtig gelebt, ich bin dankbar ihn gelebt zu haben. Das IST schwierig, natürlich. Es ist vllt sogar unmöglich, aber warum sollte man es nicht versuchen?

Ich glaube an das Leben! Das Leben wird immer sein! Das Leben findet einen Weg, nichts besiegt das Leben!

Und ich glaube an die Liebe im Leben, sie ist wichtig!...vllt bin ich ein hoffnugsloser, verklemmter romantiker, aber ich glaube, trotz allem, und obwohl ich weiß das alles nichts als biologische und chemische prozesse sind, an die Liebe! Denn was ist das Leben eines Menschen ohne die Liebe?


...ich unterbreche diesen gedankengang einmal hier, denn all diese überlegungen lassen einen schmerz und eine trauer in mir aufsteigen, der ich jetzt nicht gegenübertreten will...der tag wird kommen an dem ich dies tun muss, doch noch ist er nicht da, das leben macht mir gerade zu viel spass...

8.11.07 18:15
 


bisher 14 Kommentar(e)     TrackBack-URL


lizz / Website (9.11.07 20:45)
ich glaube nicht dass es etwas gibt, das zu schmerzhaft ist um zu weinen!!!


lizz / Website (9.11.07 20:47)
was meinst du im 7. abschnitt (und so langsam...), welche menschen meinst du, die so nichtig sind und grausam und bewundernswert???


lizz / Website (9.11.07 20:52)
ich muss immer an die menschen denken die keine chance haben ihr leben zu leben.. wie muss es sein wenn das leben nur eine qual ist , wenn man nichts anderes kennt?
wenn man stirbt bevor man richtig gelebt hat?
es ist nicht gerecht dass es sowas gibt, und die menschen hätten mittel das zu ändern aber sie tuns nicht wegen geldgier, oder?


Jonas (12.11.07 19:32)
mhm, alle menschen, sie sind so bewundersnwert, sie ignorieren engstirning wie scheiße es ihnen geht und leben ihr leben...
ja, schätze du hast recht...das große probelm an der sache ist, dass der mensch kein besonders soziales lebewesen ist...jedenfalls nicht von naur aus, jedenfalss nicht die meisten...


Jonas (12.11.07 19:33)
ich weine eigentlich nie um bestimmte dinge...wenn ich weine, dann aus gefühlsituationen heraus,w eil ich mich einfach so fühle...


lizz / Website (13.11.07 14:50)
dann hast du halt noch nie wirklich schlimme bestimmte dinge erlebt, sonst hättest du geweint als sie da waren oder zumindest dann wenn du über sie nachdenkst...


lizz / Website (13.11.07 14:53)
ich weine aber auch manchmal weil ich mich nur danach fühle... besonders wenn ich dann dazu noch ein trauriges lied höre des meine gedanken wiederspiegelt
aber jedes mal wenn ich weine hat es trotzdem einen grund (problem oder erinnerung), ich weine nie weil ich grad danach lust habe oder halt ohne grund einfach so


Jonas (13.11.07 18:05)
mhm...was für dinge meinst du?


lizz / Website (14.11.07 13:48)
wenn ne person stirbt, die dir sehr sehr nahe steht oder die dein ganzes leben bei dir war und jetzt plötzlich nicht mehr, wenn du keine richtige familie hast, wenn du oft angst haben musst, wenn du gezwungen bist etwas zu tun oder anzunehmen was du als unrecht empfindst, dich aber nicht wehren kannst..
solche dinge halt
obwohl, im vergleich zu dingen wie hungern zu müssen oder schwer krank zu sein ist das alles natürlich nichts....


Jonas (14.11.07 18:20)
mhm...is mir noch nie passiert, seltsam...als meine erste Oma gestorben is war ich zu jung um das wirklich zu kapieren, als die zweite gestorben is war ich nicht sehr traurig, sie war sehr schwierig und es war zwar nicht wünschenswert,dass sie starb, aber es hat die situation auf dauer doch eher verbessert...sonst ist zum glück noch niemand gestorben, der mir nahe stand...außer unserem ersten hund, da war ich nich da und nem jungen kater, der an weihnachten gestorben ist, nach dem er katzenseuche bekam und noch einige tage in der klinik war...wir hatten ihn grad mal ne woche...das awar traurig, und welch ironie, dass wir ihn an weihnachten zu grabe trugen...


lizz / Website (15.11.07 12:51)
die arme katze, aber kann man nichts machen..


Jonas (15.11.07 18:07)
yeah, tya...


jen (17.11.07 19:17)
selbst wenn man es versucht, glaube ich nicht, dass man es schafft, jeden tag bewusst und als besonders zu empfinden, weil viel zu viele faktoren die wenigen stunden beeinflussen. und selbst, wenn es einem gelingt, dann ist ein schöner tag ja nichts mehr besonderes. und das besondere macht einen tag gerade schön. wenn man daran denkt, was jemand gesagt oder getan, was man selbst erlebt und gefühlt hat.


Jonas (17.11.07 19:59)
mhm, das stimmt leider, aber ich denke du kannst jeden tag für wenigstens ein wenig besonders finden, ohne dasss anderen tagen dadurch irgendwas verloren geht, weil im prinzip is ja jeder tag besonders, auch wenn's tage gibt die eher im negative bereich besonders sind...das konzept is leider nich durchfürbar, da hast du recht ^^ aber ich denke man sollte eben versuchen auch tage die nicht besonders erscheinen, die grau, verstaubt und farblos scheinen mal in einem anderen licht zu sehn, wenn man sich an den kleinen dingen des lebesn freuen kann, denke ich, amcht es vllt mehr spass...

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